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Ankommen im Polizeipräsidium

08:30 Uhr

Thema 7

09:00 Uhr

Trans*-Drogen-Prostitution-HIV - Eine Autorin berichtet über Ihr Leben und Begegnungen mit Polizei & Justiz

 

Referentin:

Sabrina Beul, Autorin, AIDS-Hilfe Hamburg

 

Die Referentin berichtet über Ihr facettenreiches Leben als Frau, die als biologischer Junge geboren wurde. Sie war die erste Trans*-Person mit HIV, welcher die Transition von der Krankenkasse finanziert wurde, wenngleich sie hierzu das Land verlassen musste. Von der Gesellschaft nicht akzeptiert, lebte sie als Prostituierte jahrelang in Amsterdam, infizierte sich mit dem HI-Virus. Ausgrenzung, Depression, Suizidversuch. Zahlreiche Begegnungen mit Polizei & Justiz skizzieren das Leben von Sabrina Beul.

In dem Ausflug durch das Leben von Beuls erkennt die Zuhörerschaft, was Ausgrenzung bedeuten kann, was es heißen kann, gleich mehrfach nicht dem Heteronormativen zu entsprechen. Ist das alles Geschichte? Ist das lange her? Oder erleben Menschen auch heute noch Diskriminierung durch Stigmatisierung & Unwissenheit?

Kaffeepause

10:00 Uhr

Thema 8

10:15 Uhr

VelsPol - Das Netzwerk für LSBT*-Beschäftigte in Deutschland.

Vorstellung der Arbeit des Netzwerkes und der Landesorganisationen.

Referent: Bundesvorstand

EGPA - Vorstellung des europ. LGBT-Netzwerkes. Vorstellung der EGPA-Konferenz 2018 in Paris.

Kaffeepause

11:00 Uhr

Thema 9

11:15 Uhr

Gleiches Recht für jede Liebe - Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt ihr Themenjahr für sexuelle Vielfalt sowie die Ergebnisse der aktuellen Studie vor, in der sich 80% der Deutschen für eine „Ehe für Alle“ aussprechen, vor

 

Referent_in: N.N. Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Mittagspause

13:00 Uhr

Thema 10a

14:00 Uhr

„Liberales Hamburg? Homosexuellenverfolgung durch Polizei & Justiz nach 1945“ (Vortrag sowie Besuch der gleichnamigen Ausstellung im Polizeimuseum).

Referenten:

Dr. Gottfried Lorenz, Historiker, Kurator der Ausstellung

 

Die Verfolgung Homosexueller endete nicht mit Kriegsende. Auch nach 1945 galt der §175, der männliche Homosexualität unter Strafe stellte, unverändert in der vom NS-Regime verschärften Fassung weiter. Und so setzten auch Polizei und Justiz die Strafverfolgung nahezu unverändert fort. Zwar gab es keine Konzentrationslager und „freiwillige Kastrationen“ mehr; wer dieses aber vor 1945 erlitten hatte, war trotzdem von Entschädigungen ausgeschlossen, waren Homosexuelle weiterhin nichts anderes als Verbrecher.

Im Fokus stehen die Haltung der Hamburger Polizei und Justiz zu den Homosexuellen der Stadt. Dazu gehören nicht nur zahlreiche homophobe Maßnahmen, sondern auch Bemühungen Hamburger Juristen, den §175 StGB aufzuheben.

In einem Vortrag der Initiatoren der 2013 erstmals durchgeführten Ausstellung werden die Teilnehmenden auf die sich anschließende Ausstellung vorbereitet.

Kaffeepause

15:30 Uhr

Gang zum Polizeimuseum

15:45 Uhr

Thema 10b

15:45 Uhr

„Liberales Hamburg? Homosexuellenverfolgung durch Polizei & Justiz nach 1945“

 

(Besuch der gleichnamigen Ausstellung im Polizeimuseum)

Referenten:

Dr. Gottfried Lorenz, Lehrer a. D., Kurator der Ausstellung

Ulf Bollmann, Archivar, Initiative „Gemeinsam gegen das Vergessen–Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer“.

POLIZEIMUSEUM

Ausstellung `Liberales Hamburg?` - Peepshow für Polizisten

 

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